Systemisches Coaching
Sie stoßen in Ihrer Rolle als Führungskraft an Ihre Grenzen?
Wagen Sie den Schritt aus Ihrer Komfortzone und gewinnen Sie neue Stärken.
Mein Angebot
Coaching
Coaching für neue und angehende Führungskräfte
Coaching für erfahrene Führungskräfte
Frauen in Führungspositionen
Coaching mit der Insights MDI® Persönlichkeitsanalyse
Coachings biete ich sowohl auf Deutsch als auch auf Englisch an.
Systemisches Coaching
Allgemeines
Was ist systemisches Coaching?
Systemisches Coaching ist eine Begleitung, die auf Lösungen und Ressourcen fokussiert. Dabei wird nicht nur die Person betrachtet, sondern auch ihr Umfeld: das Team, das Unternehmen, wichtige Beziehungen. Denn viele Herausforderungen entstehen nicht im „stillen Kämmerlein“, sondern im Zusammenspiel mit anderen.
Im Coaching schauen wir gemeinsam auf Ihre aktuelle Situation, Ihre Rolle und Ihre Ziele. Ich unterstütze Sie dabei, neue Perspektiven zu gewinnen, Klarheit zu schaffen und Ihre eigenen Lösungen zu entwickeln.
Dabei arbeite ich mit verschiedenen Methoden, zum Beispiel:
- Zirkuläres Fragen – um neue Sichtweisen zu entwickeln
- Systemische Aufstellungen – um Beziehungen und Dynamiken sichtbar zu machen
- Das Innere Team – zur Arbeit mit inneren Antreibern, die unterschiedliche Bedürfnisse vertreten
- Arbeit mit Glaubenssätzen – um hinderliche Überzeugungen zu erkennen und zu verändern
Wichtig ist: Es geht nicht um schnelle Tipps von außen, sondern darum, Ihre eigene Klarheit und Handlungskraft zu stärken.
Für wen ist das Coaching geeignet?
Das Coaching richtet sich an Führungskräfte, die:
- in ihrer Rolle an Grenzen stoßen
- aus ihrer Komfortzone heraustreten möchten
- neue Stärken gewinnen wollen
- ihre Führungskompetenzen weiterentwickeln möchten
Wann ist ein Coaching sinnvoll?
Coaching zeigt besonders hohe Wirksamkeit in folgenden Situationen:
- Rollenwechsel: Beförderung oder neue Führungsposition
- Change Management: Begleitung von Transformationsprozessen
- Konfliktsituationen: Umgang mit schwierigen Teamdynamiken
- Strategische Neuausrichtung: Entwicklung neuer Führungsansätze
- Überforderung: Wenn Führungskräfte an ihre Grenzen stoßen
- Kulturwandel: Entwicklung neuer Führungskultur im Unternehmen
Was macht den systemischen Coaching-Ansatz besonders?
Systemisches Coaching ist partnerschaftlich, ressourcenorientiert und lösungsfokussiert.
Im Mittelpunkt steht nicht die Suche nach Problemen, sondern die bewusste Nutzung vorhandener Stärken, Erfahrungen und Handlungsspielräume, immer im Kontext Ihres beruflichen Systems.
Konkret sind das folgende zentrale Elemente:
- Klärung von Zielen und Rollen
Gemeinsames Herausarbeiten klarer, realistischer Ziele und Ihrer Rolle im jeweiligen Kontext. - Ressourcenorientierung
Fokus auf vorhandene Kompetenzen, Erfahrungen und Stärken. - Lösungs- und Zukunftsorientierung
Entwicklung konkreter, umsetzbarer Lösungswege und Strategien für den Führungsalltag. - Selbstverantwortung und Wirksamkeit
Sie entwickeln eigene Entscheidungen und Handlungsoptionen, die zu Ihnen und Ihrer Situation passen. - Systemische Perspektive
Berücksichtigung von Organisation, Team, Schnittstellen und Rahmenbedingungen, in denen Sie agieren. - Persönliches und berufliches Wachstum Nachhaltige Entwicklung durch Reflexion, Transfer und Umsetzung im Alltag.
Coaching
Organisatorisches
Ist das Erstgespräch wirklich kostenlos?
Ja, das Erstgespräch ist unverbindlich und kostenfrei. Denn zunächst geht es um das gegenseitige Kennenlernen und um die Klärung, ob eine Zusammenarbeit für beide Seiten passt.
Finden die Coaching-Sitzungen online oder vor Ort statt?
Grundsätzlich sind beide Formate möglich und lassen sich flexibel kombinieren:
- Online-Coaching: Via Videocall, ortsunabhängig, flexible Termingestaltung
- Präsenz-Coaching: In Ihrem Unternehmen vor Ort oder auf Wunsch auch gerne in meinen Räumlichkeiten
- Hybrid: Kombination je nach Bedarf und Thema
Letztlich richtet sich die Wahl des Formats nach Ihren Präferenzen, den organisatorischen Gegebenheiten und der Art der Coaching-Themen.
Was kostet ein Coaching?
Die Investition variiert je nach:
- Art und Umfang des Coachings
- Anzahl der Teilnehmer
- Dauer und Frequenz der Sitzungen
- Integration zusätzlicher Tools (z.B. Insights MDI® Analyse)
Eine erste Orientierung: Einzelsitzungen bewegen sich üblicherweise im Bereich von 200-300€ Euro, Coaching-Pakete ab 700€ Euro. Der konkrete Preis hängt von Umfang, Frequenz und eingesetzten Tools ab, das klären wir im kostenlosen Erstgespräch, bevor Sie sich festlegen.
Wie lange dauert ein typischer Coaching-Prozess?
Wie lange ein Prozess dauert, hängt vor allem vom individuellen Bedarf ab:
- Kurzinterventionen: 3-5 Sitzungen (z.B. bei konkreten Einzelthemen)
- Standardprogramme: 8-12 Sitzungen über 6-12 Monate
- Intensive Entwicklungsprogramme: 12+ Sitzungen über 12-18 Monate
Die Frequenz legen wir gemeinsam fest – in der Regel alle 2–4 Wochen.
Kann ich einzelne Sitzungen buchen oder muss ich ein Paket nehmen?
Beides ist möglich. Für nachhaltige Entwicklung empfehle ich jedoch Coaching-Pakete, da Veränderungen Zeit brauchen. Nach dem Erstgespräch besprechen wir gemeinsam, welcher Umfang für Sie sinnvoll ist.
Wie wird die Qualität des Coachings sichergestellt?
Die Qualitätssicherung erfolgt durch:
- Klare Zielsetzung zu Beginn jedes Coaching-Prozesses
- Regelmäßige Reflexion des Fortschritts
- Flexible Anpassung des Vorgehens
- Feedbackschleifen mit dem Coachee
- Evaluation am Ende des Coaching-Prozesses
Darüber hinaus bin ich Mitglied im Qualitätsring Coaching und Beratung e. V. (QRC) und als International Business Coach zertifiziert. Der Verband definiert verbindliche Qualifikationsstufen und ethische Standards für die Coaching-Praxis.
Umsetzung
Wie läuft ein Coaching ab?
Die Dauer des Coachings hängt von Ihrem Thema ab und davon, wie weit Sie von mir als Coach unterstützt werden möchten. Die einzelnen Termine finden online oder in Ihrem Unternehmen vor Ort statt.
Coaching
Meine Philosophie
Gemeinsam entdecken wir Ihre Ziele und entfalten Ihr Potenzial. Individuell auf Sie abgestimmt, entwickeln Sie, durch mein Coaching, eigene Lösungen und Strategien für persönliches und berufliches Wachstum.
Welche Aspekte sind mir wichtig?
Vertrauen und Diskretion:
Eine vertrauensvolle Atmosphäre ist die Basis für einen offenen Austausch über Erfahrungen, Sorgen und Ziele.
Lösungsorientierter Ansatz:
Ich unterstütze Sie dabei, Ihre Denkmuster, Verhaltensweisen und Emotionen besser zu verstehen, um eine zielgerichtete und bewusste, persönliche Entwicklung zu ermöglichen.
Eigenverantwortung und Nachhaltigkeit:
Ich stärke Ihr Vertrauen in Ihre Fähigkeiten, fördere Eigenverantwortung und unterstütze eine nachhaltige persönliche Entwicklung.
Informationen
Für Unternehmen
Warum sollten Sie in Coaching für Führungskräfte investieren?
Coaching für Führungskräfte ist eine Investition, die sich mehrfach auszahlt. Verbesserte Führungsleistung und höhere Entscheidungsqualität wirken sich direkt auf die Teamperformance aus. Gleichzeitig reduzieren Sie Fluktuation in Führungspositionen und beschleunigen die Einarbeitung neuer Führungskräfte. Langfristig entwickeln Sie eine starke Führungskultur, die Mitarbeiterzufriedenheit und Produktivität steigert.
Welchen Return on Investment können Sie erwarten?
Der Nutzen von Coaching lässt sich selten auf eine einzelne Zahl herunterrechnen. Spürbar wird er an anderer Stelle:
- Höhere Führungseffektivität
- Bessere Teamperformance
- Geringere Kosten durch Fehlentscheidungen
- Reduzierte Fluktuation auf Führungsebene
- Schnellere Zielerreichung in Veränderungsprozessen
Wie unterstützt Coaching Ihre Unternehmensziele?
Coaching richtet sich nach Ihren strategischen Unternehmenszielen und kann u. a. unterstützen bei:
- Change-Management-Prozessen
- Kulturwandel und Transformation
- Nachfolgeplanung und Talententwicklung
- Stärkung der Führungspipeline
- Verbesserung der organisationalen Performance
Wie können wir Coaching im Unternehmen implementieren?
Die Implementierung erfolgt Schritt für Schritt: Zunächst führen wir eine Bedarfsanalyse durch und definieren gemeinsam Ziele. Dann wählen wir die Zielgruppe aus und entwickeln ein maßgeschneidertes Programm, entweder für einzelne Führungskräfte oder als umfassendes Entwicklungsprogramm.
Wie messen wir den Erfolg von Coaching-Maßnahmen?
Erfolg kann auf verschiedenen Ebenen gemessen werden:
- Zielerreichung der individuellen Coaching-Ziele
- 360-Grad-Feedback vor und nach dem Coaching
- Verbesserung in definierten Kompetenzfeldern
- Mitarbeiterzufriedenheit und Engagement-Scores
- Geschäftliche KPIs und Teamperformance
Ist Coaching vertraulich, auch wenn das Unternehmen zahlt?
Ja, absolute Vertraulichkeit ist garantiert. Inhalte der Coaching-Gespräche werden nicht an das Unternehmen weitergegeben. Auf Wunsch aller Beteiligten lassen sich allerdings allgemeine Entwicklungsfortschritte zurückmelden.
Können wir ein Pilotprogramm starten?
Ja, ein Pilotprogramm ist eine ausgezeichnete Möglichkeit, Coaching im Unternehmen einzuführen:
- Start mit einer kleineren Gruppe ausgewählter Führungskräfte
- Evaluation der Ergebnisse und des Formats
- Anpassung und Skalierung basierend auf den Erkenntnissen
- Schrittweise Ausweitung auf weitere Führungsebenen
FAQ
Was ich oft gefragt werde
Was ist ein Führungskräfte-Coaching?
Ein Führungskräfte-Coaching ist ein maßgeschneiderter, individueller Entwicklungsprozess, bei dem ein Coach die Führungskraft dabei unterstützt, ihre Führungsfähigkeiten gezielt zu verbessern. Dabei geht es vor allem um persönliche Reflexion, um das Erkennen von Stärken und Schwächen sowie um die Entwicklung konkreter Strategien für berufliche Herausforderungen. So fördert das Coaching gezielt Wachstum und Erfolg in der Führungsrolle.
Warum ein Coaching für Führungskräfte?
Ein Coaching für Führungskräfte bietet individuelle Unterstützung bei der Weiterentwicklung von Führungsqualitäten. Es hilft, Herausforderungen gezielt zu meistern, die Selbstwahrnehmung zu schärfen und Entscheidungen sicherer zu treffen. Zudem fördert es persönliche Stärken und bietet neue Perspektiven, was zu einer effektiveren und souveräneren Führung sowie langfristigem beruflichem Erfolg führt.
Coaching, Training und Mentoring, was sind die Unterschiede?
Coaching, Training und Mentoring unterscheiden sich in ihrer Zielsetzung und Vorgehensweise. Coaching ist ein individueller Prozess, der sich auf die persönliche Entwicklung und das Erreichen spezifischer Ziele konzentriert, oft durch Selbstreflexion und gezielte Fragen.
Training vermittelt spezifische Fähigkeiten und Wissen in einer strukturierten Lernumgebung, meist mit klar definierten Inhalten und Zielen.
Mentoring hingegen basiert auf einer langfristigen Beziehung und beinhaltet einen Mix aus Coaching, Training und Beratung. Diese Kombination macht Mentoring besonders wertvoll für eine umfassende und langfristige Entwicklung.
Was ist die Insights MDI® Persönlichkeitsanalyse?
Insights MDI® ist ein Diagnostikinstrument, das drei Ebenen erfasst: beobachtbares Verhalten, zugrunde liegende Motive und emotionale Intelligenz. Entwickelt und herausgegeben wird es von der SCHEELEN® AG. Ich bin als Master-akkreditierte Insights MDI® Beraterin zertifiziert. Eine ausführliche Erläuterung finden Sie in meinem Video.
Für wen eignet sich die Insights MDI® Persönlichkeitsanalyse?
Die Insights MDI® Persönlichkeitsanalyse eignet sich für Führungskräfte und Mitarbeiter, die ihre Selbstwahrnehmung steigern, ihre Wirkung auf andere verbessern und ihre Kommunikations- sowie Führungsfähigkeiten stärken möchten. Sie hilft dabei, individuelle Stärken und Entwicklungsbereiche zu erkennen, um berufliche Leistungen zu optimieren und effektivere Arbeitsbeziehungen aufzubauen.
Wie viel Zeit muss ich für die Insights MDI® Persönlichkeitsanalyse investieren?
Das Ausfüllen des Online-Fragebogens dauert ca. 20 Minuten. Die ausführliche Besprechung der Auswertung mit mir nimmt etwa 120 Minuten in Anspruch.
Was ist der Unterschied zwischen Coaching und Therapie?
Das ist eine der wichtigsten Fragen überhaupt, und wir beantworten sie bewusst klar: Coaching ist keine Therapie und ersetzt keine.
Coaching setzt bei einer gesunden Person an, die vor einer beruflichen Herausforderung steht. Wir arbeiten an Ihrer Rolle, an Entscheidungen, an Kommunikation, an konkreten Situationen im Führungsalltag. Der Blick geht dabei nach vorn: Was wollen Sie erreichen, und was steht dem im Weg?
Psychotherapie behandelt psychische Erkrankungen – Depressionen, Angststörungen, Traumafolgen. Sie arbeitet oft mit der Vergangenheit, sie braucht eine andere Ausbildung, einen anderen rechtlichen Rahmen und meist deutlich mehr Zeit.
Aus unserer Erfahrung ist die Grenze im Gespräch schnell spürbar. Wenn jemand uns gegenübersitzt und die Belastung nicht mehr an die Führungsrolle gekoppelt ist, sondern durch alle Lebensbereiche zieht – Schlaf, Appetit, Antrieb, das Gefühl, dass nichts mehr Freude macht –, dann ist Coaching das falsche Werkzeug. Wir sprechen das dann offen an und empfehlen ärztliche oder psychotherapeutische Unterstützung. Gesetzlich Versicherte bekommen über den Patientenservice 116117 kurzfristig Termine bei Psychotherapeut:innen vermittelt. Das ist kein Scheitern des Coachings, sondern professionelle Sorgfalt.
Ist es ein Zeichen von Schwäche, sich Coaching zu holen?
Diese Frage wird uns selten offen gestellt, gedacht wird sie aber fast immer. Häufig hören wir sie in abgeschwächter Form: „Eigentlich müsste ich das doch allein hinbekommen.“
Unsere ehrliche Antwort: Nein, wir beobachten sogar das Gegenteil. Die Führungskräfte, die zu uns kommen, sind selten diejenigen, die überfordert sind. Es sind meist die, die bereits gut sind und wissen, dass der nächste Entwicklungsschritt nicht mehr aus dem eigenen Kopf allein kommt.
Es hilft, sich anzuschauen, wie es in anderen Leistungsbereichen läuft. Kein Spitzensportler trainiert ohne Trainer. Keine Musikerin auf hohem Niveau arbeitet ohne Lehrerin. In der Wirtschaft dagegen hält sich hartnäckig die Vorstellung, dass Führung etwas ist, das man entweder kann oder eben nicht.
Aus unserer Perspektive ist das der teuerste Irrtum im Führungsalltag. Führung ist ein Handwerk, und Handwerk lernt man nicht allein durch Ausprobieren – jedenfalls nicht ohne erhebliche Kollateralschäden im Team.
Was wir außerdem regelmäßig erleben: Führungskräfte haben ab einem gewissen Level niemanden mehr, mit dem sie offen sprechen können. Nicht das Team, nicht die eigene Führungskraft, oft auch nicht die Kolleg:innen auf gleicher Ebene. Genau diese Lücke füllt ein Coaching. Besonders deutlich wird das beim Rollenwechsel – deshalb haben wir dafür ein eigenes Format für neue und angehende Führungskräfte.
Woran erkenne ich einen seriösen Coach?
Der Begriff „Coach“ ist in Deutschland nicht geschützt. Jede Person darf sich so nennen, ohne jede Ausbildung. Das bestätigt auch der Deutsche Bundesverband Coaching, der sich seit Jahren für verbindliche Standards einsetzt. Deshalb lohnt es sich, genauer hinzusehen.
Darauf würden wir achten:
- Eine nachvollziehbare Ausbildung mit Umfang und Anbieter, nicht nur ein Wochenendzertifikat.
- Mitgliedschaft in einem Berufsverband mit echten Aufnahmekriterien, etwa dem Qualitätsring Coaching und Beratung, in dem wir Mitglied sind.
- Regelmäßige Supervision oder Intervision – also die Bereitschaft, die eigene Arbeit reflektieren zu lassen.
- Ein kostenloses Erstgespräch ohne Verkaufsdruck.
- Transparenz bei Preisen und Vorgehen, bevor Sie sich entscheiden.
- Klare Grenzen: Ein seriöser Coach sagt Ihnen auch, wann er nicht der Richtige ist.
Und drei Warnsignale, bei denen wir vorsichtig wären: Erfolgsversprechen mit konkreten Zahlen, Druck zum sofortigen Abschluss eines großen Pakets, und die Behauptung, für jedes Thema der richtige Ansprechpartner zu sein.
Aus unserer Erfahrung ist das verlässlichste Kriterium aber ein anderes, und es steht in keinem Zertifikat: Gehen Sie nach dem Erstgespräch klarer heraus, als Sie hineingegangen sind? Wenn ja, sagt das mehr als jede Urkunde an der Wand.
Was passiert konkret in einer einzelnen Coaching-Sitzung?
Viele stellen sich darunter etwas Diffuses vor. Tatsächlich ist eine Sitzung klar strukturiert.
Wir beginnen mit einer kurzen Standortbestimmung: Was ist seit dem letzten Mal passiert, was beschäftigt Sie heute? Daraus formulieren wir ein Anliegen für diese eine Sitzung – nicht das große Gesamtziel, sondern die Frage, auf die Sie heute eine Antwort mitnehmen möchten.
Dann arbeiten wir. Je nach Thema mit Fragen, die den Blickwinkel verschieben, mit einer Aufstellung, die Beziehungen im Raum sichtbar macht, oder mit einer Perspektivübernahme, bei der Sie Ihre Situation einmal mit den Augen Ihrer Mitarbeiterin betrachten. Auf Wunsch arbeiten wir auch mit der Insights MDI® Persönlichkeitsanalyse.
Zum Schluss sichern wir das Ergebnis: Was nehmen Sie mit, und was genau tun Sie damit bis zum nächsten Termin?
Was uns nach vielen Coachings immer noch überrascht: Der entscheidende Moment kommt fast nie durch einen klugen Ratschlag von uns. Er kommt, wenn jemand mitten im Satz innehält und sagt: „Moment. So habe ich das noch nie betrachtet.“ Unsere Aufgabe ist es, die Bedingungen für diesen Moment zu schaffen – nicht, ihn zu liefern.
Eine Sitzung dauert in der Regel 60 bis 90 Minuten.
Was passiert, wenn die Chemie zwischen uns nicht stimmt?
Dann arbeiten wir nicht zusammen. So einfach ist das, und genau dafür gibt es das kostenlose Erstgespräch.
Coaching funktioniert über Vertrauen. Wenn Sie im Gespräch das Gefühl haben, sich zusammenreißen oder etwas zurückhalten zu müssen, wird der Prozess nicht tragen – unabhängig davon, wie gut unsere Methoden sind.
Aus unserer Erfahrung merken beide Seiten das ziemlich schnell, meist in den ersten zwanzig Minuten. Deshalb sagen wir es im Erstgespräch immer ausdrücklich: Sie dürfen absagen, ohne sich zu erklären. Und wir behalten uns dasselbe vor. Wenn wir merken, dass wir Ihrem Anliegen nicht gerecht werden, sagen wir es Ihnen und empfehlen, wo es besser passt. In unserem Netzwerk arbeiten Kolleg:innen mit anderen Schwerpunkten und anderen Persönlichkeiten.
Auch mitten im Prozess ist ein Abbruch möglich. Coaching ist keine Mitgliedschaft, aus der man nicht mehr herauskommt. Am einfachsten finden Sie das im kostenlosen Erstgespräch heraus.
Muss ich im Coaching über mein Privatleben sprechen?
Nein. Sie entscheiden in jedem Moment, was Sie erzählen und was nicht.
Gleichzeitig wollen wir ehrlich sein: Die Grenze zwischen beruflich und privat ist bei Führungskräften selten so sauber, wie es die Frage nahelegt. Wenn Sie seit Wochen nachts wach liegen, weil ein Konflikt im Team ungelöst ist, dann ist das kein Privatthema, aber es zeigt sich zu Hause.
Was wir in Coachings regelmäßig erleben: Menschen kommen mit einer klar beruflichen Frage und stellen im Verlauf fest, dass ein Muster dahintersteckt, das sie schon länger begleitet. Zum Beispiel die Schwierigkeit, Nein zu sagen. Ob wir uns anschauen, woher dieses Muster kommt, entscheiden Sie – nicht wir.
Der systemische Ansatz hilft dabei, weil er ohnehin Ihr Umfeld einbezieht: Team, Organisation, Schnittstellen. Häufig genügt diese Ebene vollkommen, um in Bewegung zu kommen. Wie das konkret aussieht, haben wir am Beispiel einer Werksleiterin beschrieben:Die einzige Frau im Führungskreis.
Sie brauchen sich also nicht vorab zu sortieren, was Sie preisgeben wollen. Das ergibt sich im Prozess, und Sie behalten die Kontrolle darüber.
Was ist, wenn ich mein Ziel gar nicht genau benennen kann?
Dann sind Sie in guter Gesellschaft. Aus unserer Erfahrung kommt etwa die Hälfte der Menschen ohne klar formuliertes Ziel ins Erstgespräch.
Typische Sätze zu Beginn klingen so: „Irgendetwas läuft nicht rund.“ Oder: „Ich funktioniere, aber es fühlt sich falsch an.“ Oder ganz schlicht: „Ich weiß nicht, ob ich das noch will.“
Das ist kein schlechter Ausgangspunkt, im Gegenteil. Die Klärung des Ziels ist bereits Teil der Arbeit und oft die wertvollste. Denn was jemand zuerst als Problem benennt, ist erstaunlich häufig nicht das eigentliche Thema.
Ein Muster, das uns immer wieder begegnet: Jemand kommt wegen eines schwierigen Mitarbeiters zu uns. Nach zwei Sitzungen stellt sich heraus, dass es weniger um diesen Mitarbeiter geht als um die eigene Unsicherheit, unangenehme Gespräche zu führen. Wären wir beim ursprünglich formulierten Ziel geblieben, hätten wir am Symptom gearbeitet.
Sie müssen also nichts vorbereiten und nichts ordnen. Kommen Sie mit dem, was da ist. Ein Beispiel, wie sich ein zunächst diffuses Thema klärt, finden Sie hier: Von der Stationsleitung in die Klinikleitung.
Muss ich zwischen den Sitzungen etwas tun?
Ja, und das ist der Teil, über den zu wenig gesprochen wird.
Die Veränderung passiert nicht im Coaching-Raum. Sie passiert am Dienstagmorgen im Gespräch mit Ihrer Teamleiterin, wenn Sie zum ersten Mal etwas anders machen als sonst. Das Coaching ist der Ort, an dem wir das vorbereiten und anschließend auswerten.
Konkret vereinbaren wir am Ende jeder Sitzung einen nächsten Schritt. Der ist bewusst klein und überprüfbar – nicht „ich kommuniziere ab jetzt besser“, sondern „ich führe bis Freitag das Gespräch mit Herrn M. und beginne es mit einer Frage statt mit meiner Einschätzung“.
Manchmal ist die Aufgabe auch nur zu beobachten: eine Woche lang bemerken, in welchen Situationen Sie ungeduldig werden. Ohne etwas zu ändern. Aus unserer Erfahrung erzeugt reines Beobachten oft mehr Bewegung als jeder Vorsatz.
Der Zeitaufwand ist überschaubar. Es geht nicht um zusätzliche Arbeit, sondern darum, bestehende Arbeit bewusster zu tun.
Kann ein Coaching auch scheitern?
Ja. Und wir halten es für unseriös, das zu verschweigen.
Aus unserer Erfahrung gibt es drei Konstellationen, in denen Coaching nicht funktioniert:
- Die Führungskraft wurde geschickt. Wenn jemand nicht aus eigenem Antrieb kommt, sondern weil die Personalabteilung oder die Vorgesetzte das so vorgesehen hat, fehlt die Grundlage. Wir merken das meist in der ersten Sitzung und sprechen es an.
- Das eigentliche Problem liegt in der Organisation. Wenn eine Führungskraft an widersprüchlichen Zielvorgaben, chronischer Unterbesetzung oder einer zerrütteten Führungskultur scheitert, dann ist das kein individuelles Entwicklungsthema. Coaching kann hier den Umgang damit verbessern, aber es kann die Ursache nicht beheben – und es wäre falsch, so zu tun. In solchen Fällen ist ein Training für das gesamte Führungsteam meist der wirksamere Weg.
- Es wird eine fertige Lösung erwartet. Manche kommen mit der Haltung: Sagen Sie mir, was ich tun soll. Coaching liefert das nicht, und die Enttäuschung darüber blockiert den Prozess.
Was wir daraus gelernt haben: Diese Punkte gehören ins Erstgespräch, nicht in die dritte Sitzung. Lieber sagen wir einmal mehr ab, als jemanden in einen Prozess zu begleiten, der nicht tragen kann.
Wie überzeuge ich meinen Arbeitgeber, das Coaching zu bezahlen?
Diese Frage hören wir häufig, und unsere Antwort überrascht viele: Argumentieren Sie nicht mit sich, sondern mit dem Unternehmen.
Was selten funktioniert, ist der Wunsch nach persönlicher Weiterentwicklung. Das klingt in den Ohren vieler Vorgesetzter nach einem Nice-to-have, das man auch verschieben kann.
Was funktioniert, ist ein konkretes betriebliches Anliegen. Zum Beispiel: „In meinem Bereich haben wir im letzten Jahr zwei Leistungsträger verloren. Ich möchte verstehen, welchen Anteil meine Führung daran hat, und daran arbeiten.“ Oder: „Ich übernehme im Herbst ein zweites Team. Ich will diesen Übergang nicht dem Zufall überlassen.“
Drei Punkte, die aus unserer Erfahrung den Ausschlag geben:
- Benennen Sie ein Ziel, das auch Ihre Führungskraft interessiert – Fluktuation, Einarbeitungszeit, Projektqualität, Krankenstand.
- Nennen Sie einen überschaubaren Umfang. Ein Vorschlag über fünf Sitzungen wird eher bewilligt als ein offener Prozess.
- Bieten Sie eine Zwischenbilanz an. Nicht über Inhalte – die bleiben vertraulich – sondern über die Frage, ob es etwas bringt.
Falls Sie möchten, formulieren wir Ihnen für dieses Gespräch eine kurze Übersicht zu Zielsetzung und Rahmen, die Sie weitergeben können. Das ist Teil unserer Arbeit und kostet Sie nichts extra – schreiben Sie uns einfach.
Mein Unternehmen zahlt – was ist, wenn mein Thema mein Vorgesetzter ist?
Das ist eine berechtigte Sorge, und sie kommt öfter vor, als man denkt.
Die Antwort ist eindeutig: Inhalte aus dem Coaching gehen nicht an das Unternehmen. Auch dann nicht, wenn das Unternehmen die Rechnung bezahlt. Wer zahlt, bestimmt nicht, was besprochen wird – und erfährt es auch nicht.
Praktisch heißt das: Wir melden dem Unternehmen zurück, dass die vereinbarten Termine stattgefunden haben. Mehr nicht. Keine Themen, keine Einschätzung Ihrer Person, keine Empfehlung zu Ihrer weiteren Laufbahn.
Wenn ein Unternehmen darauf besteht, inhaltliche Rückmeldung zu bekommen, lehnen wir den Auftrag ab. Das ist keine Verhandlungsposition, sondern eine Voraussetzung – Coaching ohne Vertraulichkeit ist kein Coaching, sondern eine Beurteilung mit anderem Namen.
Aus unserer Erfahrung ist es außerdem hilfreich, diese Frage gleich zu Beginn zu klären, wenn wir zu dritt sprechen. Wir sagen dann in Anwesenheit aller, was berichtet wird und was nicht. Danach weiß jeder, woran er ist – und Sie müssen sich in der ersten Sitzung nicht fragen, wie offen Sie sein dürfen.
Mein Unternehmen zahlt – was ist, wenn mein Thema mein Vorgesetzter ist?
Das ist eine berechtigte Sorge, und sie kommt öfter vor, als man denkt.
Die Antwort ist eindeutig: Inhalte aus dem Coaching gehen nicht an das Unternehmen. Auch dann nicht, wenn das Unternehmen die Rechnung bezahlt. Wer zahlt, bestimmt nicht, was besprochen wird – und erfährt es auch nicht.
Praktisch heißt das: Wir melden dem Unternehmen zurück, dass die vereinbarten Termine stattgefunden haben. Mehr nicht. Keine Themen, keine Einschätzung Ihrer Person, keine Empfehlung zu Ihrer weiteren Laufbahn.
Wenn ein Unternehmen darauf besteht, inhaltliche Rückmeldung zu bekommen, lehnen wir den Auftrag ab. Das ist keine Verhandlungsposition, sondern eine Voraussetzung – Coaching ohne Vertraulichkeit ist kein Coaching, sondern eine Beurteilung mit anderem Namen.
Aus unserer Erfahrung ist es außerdem hilfreich, diese Frage gleich zu Beginn zu klären, wenn wir zu dritt sprechen. Wir sagen dann in Anwesenheit aller, was berichtet wird und was nicht. Danach weiß jeder, woran er ist – und Sie müssen sich in der ersten Sitzung nicht fragen, wie offen Sie sein dürfen.