Ortsbild von „Marlen Vogel“
5.0
Basierend auf 28 Bewertungen
Profilbild von „Jochen Bauer“
Jochen Bauer
vor 4 Monaten
Sehr angenehmes Coaching! Man merkt, dass sich hier wirklich Gedanken über die Inhalte und deren Vermittlung gemacht und nicht einfach nur ein paar Elemente aus dem Coaching Baukasten zusammengestellt wurden. 100% Weiterempfehlung.
Profilbild von „Ra Ru (Raphael)“
Ra Ru (Raphael)
vor 4 Monaten
Im Rahmen eines 2-tägigen Offsites hat Marlen Vogel ihr Können als Coach unter Beweis gestellt. Fachlich so wie menschlich hervorragend. Gerne wieder.
Profilbild von „M“
M
vor 5 Monaten
Marlen ist kompetent, authentisch und sie vermittelt ihre Inhalte auf eine realitätsbezogene, mit vielen Beispielen, gute, verständliche Art und Weise. Daher 5 Sterne. Gruss marcus
Profilbild von „Burak“
Burak
vor 6 Monaten
Ich hatte ein Coaching mit mehreren Sitzungen bei Marlen Vogel und kann sie echt nur empfehlen. Sie ist durch ihre Kompetenz super flexibel und hat mit mir genau an meinen Schwachstellen gearbeitet. Ich konnte sehr gut was mitnehmen, das mir im Alltag und Job weiterhilft. Danke für die tolle Zusammenarbeit. Empfehlung geht raus.
Profilbild von „Nadja Fleischhacker“
Nadja Fleischhacker
vor 12 Monaten
Ich war bei Marlen Vogel im Coaching für Führungskräfte und habe mich von Anfang an gut aufgehoben gefühlt. Sie hat ein tolles Gespür dafür, was einen gerade beschäftigt, und stellt die richtigen Fragen, um wirklich weiterzukommen. Besonders gut fand ich, dass sie sehr praxisnah arbeitet und man das Gelernte direkt im Alltag umsetzen kann.
Profilbild von „Kaan Duru“
Kaan Duru
vor 1 Jahr
Exzellentes Coaching für Führungskräfte – absolut empfehlenswert! Das Coaching hat meine Erwartungen nicht nur erfüllt, sondern weit übertroffen. Mit viel Empathie, Klarheit und fachlicher Kompetenz wurde ich dort abgeholt, wo ich stand – sowohl fachlich als auch persönlich. Die Impulse waren praxisnah, tiefgehend und haben mir geholfen, meine Rolle als Führungskraft bewusster, souveräner und authentischer auszufüllen. Besonders beeindruckt hat mich die Kombination aus strategischem Denken und echter Menschlichkeit. Wer sich als Führungskraft weiterentwickeln will – fachlich wie persönlich – ist hier genau richtig. Danke für die wertvolle Begleitung!
Profilbild von „Thilo Meyer“
Thilo Meyer
vor 2 Jahren
Ich habe bei Marlen Vogel das sehr zu empfehlende Seminar "Rising Stars - Erfolgreiche Führungskräfte von morgen" besuchen dürfen. In dem Seminar wurden sowohl mir bekannte Techniken zum Selbstmanagement, Stressreduktion und Kommunikation aufgefrischt als auch gänzlich neue Inhalte und Ansätze hinsichtlich weiterer Führungsqualitäten angeboten. Der Lerneffekt war vor allem auch deshalb hoch, da Marlen Vogel aus eigener Erfahrung heraus versteht zu allen theoretischen Ansätzen auch den Bezug der Praxis herzustellen. Dieser Praxisbezug und die Tatsache, dass man in dem Seminar auch einiges über sich selbst und den eigenen Charakter und daraus resultierender potentieller Stärken und Schwächen erlernt, verdient es dem Coaching volle Punktzahl zu geben. Zwei subjektive Anmerkungen habe ich: Mir kam der Bereich der Kommunikation / Kommunikationstechniken tatsächlich noch etwas zu kurz. Es gibt Führungskräfte Workshops, in denen noch mehr auf die eigenen Persönlichkeit eingegangen wird. Bzw. wird beleuchtet warum man den Charakter hat, den man hat und handelt, wie man handelt. Dieser Inhalt hätte jedoch vermutlich den gegebenen zeitlichen Rahmen überschritten. Marlen Vogel bietet ein sehr professionelles Coaching, aus dem mit Sicherheit auch erfahrenen Führungskräfte noch sehr viel mitnehmen können. Volle Punktzahl. Danke!
Profilbild von „Gaby Fritz“
Gaby Fritz
vor 2 Jahren
Sehr interessanter Workshop, von Marlen Vogel anschaulich und praxisnah präsentiert. Jeder der Teilnehmer konnte viel davon in den Alltag übernehmen und so in Zukunft effektiver und stressfreier arbeiten. Jederzeit gerne wieder. Absolut eine Bereicherung und für jeden empfehlenswert.
Profilbild von „Martin Schachner“
Martin Schachner
vor 2 Jahren
Marlen hat für unser Führungskräfte-Team ein zweitägiges Inhouse Coaching geleitet. Unsere Themenschwerpunkte waren "Führungsstile" und "Delegation". Mir hat die Veranstaltung sehr gut gefallen. Marlen hat die Themen sehr strukturiert und kompetent vermittelt und insbesondere immer wieder den Bezug zur Praxis herstellen können. Auch menschlich hat es wunderbar harmoniert, was zu einer sehr gelungenen Abendveranstaltung geführt hat.
Profilbild von „Henning Zindel“
Henning Zindel
vor 2 Jahren
Das Rising Stars-Programm zur Führungskräfteentwicklung ist wirklich empfehlenswert. Über mehrere Monate hinweg haben wir eine Reihe von praxisnahen Workshops durchlaufen, die sich auf wichtige Themen wie Kommunikation, Selbstmanagement und Leadership konzentrierten. Außerdem war der Austausch mit anderen Teilnehmenden sehr wertvoll. Man hatte die Möglichkeit, ein starkes Netzwerk aufzubauen. Marlen war jederzeit verfügbar, um bei Fragen und Anliegen zu helfen. Alles in allem ist Rising Stars eine ausgezeichnete Möglichkeit, die eigenen Führungskompetenzen zu entwickeln und sich auf die zukünftigen Herausforderungen im Beruf vorzubereiten. Empfehlenswert ;)
Profilbild von „Patrick S“
Patrick S
vor 2 Jahren
Ich hatte das Vergnügen, am Seminar "Rising Stars" von Marlen Vogel teilzunehmen, das sich an zukünftige Führungskräfte richtet. Das Seminar war äußerst praxisbezogen und hervorragend erklärt. Marlen hat es geschafft, komplexe Themen verständlich und anschaulich zu vermitteln. Besonders beeindruckt hat mich, wie sie auf all unsere Fragen eingegangen ist und unsere individuellen Beispiele in das Seminar mit einbezogen hat. Dadurch wurde das Gelernte noch greifbarer und relevanter für unsere berufliche Praxis. Ich kann dieses Seminar jedem empfehlen, der seine Führungskompetenzen weiterentwickeln möchte. Marlen Vogel ist eine exzellente Dozentin, die es versteht, ihre Teilnehmer zu motivieren und ihnen wertvolle Werkzeuge für ihre berufliche Zukunft an die Hand zu geben.
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Vom Teammitglied zur Vorgesetzten: 5 Hürden für Frauen beim Aufstieg in die erste Führungsrolle

Ein Beispiel aus unserer Führungspraxis

Am zweiten Tag in ihrer neuen Rolle bekam eine frisch ernannte Teamleiterin eine harmlose Frage gestellt. Eine Kollegin, mit der sie seit Jahren mittags zusammensitzt, wollte wissen, ob sie ihr den Urlaub nicht einfach so freigeben könne, ohne den offiziellen Weg über das System. Es ging um zwei Tage in einer ruhigen Woche. Sie hat ja gesagt, weil es sachlich kein Problem war und weil ein Nein am zweiten Tag unmöglich schien.

Zwei Wochen später kam derselbe Wunsch von jemand anderem, diesmal in einer Woche mit zwei Krankmeldungen. Sie musste ablehnen. Die Reaktion war nicht laut, sie war schlimmer: ein Schulterzucken und die Bemerkung, bei anderen gehe es ja auch.

Im Coaching hat sie diesen Moment als ihren eigentlichen Start beschrieben. Nicht die Ernennung, sondern die Erkenntnis, dass ihre erste Entscheidung die zweite bereits mitentschieden hatte. Seitdem behandelt sie solche Fragen anders. Nicht härter. Sie sagt inzwischen: Lass mich kurz schauen, ich melde mich heute Nachmittag. Das kostet drei Stunden und erspart ihr die Entscheidung aus dem Bauch heraus.

Der Schritt vom Teammitglied zur Vorgesetzten ist selten eine Frage der Fachlichkeit. Fachlich waren fast alle unsere Klientinnen stark, sonst wären sie nicht befördert worden. Was in den ersten Monaten schwierig wird, sind fünf andere Dinge, und keines davon steht in der Stellenbeschreibung.

In diesem Beitrag gehen wir diese fünf Hürden durch und beschreiben zu jeder, was aus unserer Erfahrung hilft.

Ganz kurz

Das Wichtigste

  • Die Fachrolle loslassen: Was Sie befördert hat, ist in der neuen Rolle nicht mehr Ihre Hauptaufgabe. Das fühlt sich zuerst wie ein Verlust an.
  • Beziehungen neu sortieren: Aus Kolleg:innen werden Mitarbeitende. Die erste Ausnahme, die Sie machen, entscheidet über alle folgenden mit.
  • Die erste unangenehme Entscheidung: Autorität wird mit der Rolle nicht mitgeliefert. Sie entsteht dadurch, dass Entscheidungen gelten.
  • Die Erlaubnis, nicht alles zu wissen: „Das weiß ich nicht, ich kläre das“ wirkt stärker als eine Antwort, die hinterher nicht hält.
  • Die Lücke an Gesprächspartnern: Nach der Beförderung fehlt oft die Person, mit der sich offen sprechen lässt, nach oben wie nach unten.

Im Detail

Die fünf Hürden im Rollenwechsel und was zu jeder hilft

Vorab: Am Ehrgeiz liegt es nicht

Eine verbreitete Erklärung für den geringen Frauenanteil in Führung lautet, Frauen wollten seltener führen. Die Daten geben das so nicht her. Der IW-Report zu Aufstiegsambitionen von Andrea Hammermann und Oliver Stettes zeigt, dass sich Frauen ohne Führungsverantwortung in ihren Aufstiegsabsichten nicht von Männern unterscheiden. Rund 40 Prozent aller Beschäftigten ohne Führungsverantwortung wollen in den nächsten drei bis fünf Jahren aufsteigen. Gleichzeitig haben 21,3 Prozent der männlichen und 9,1 Prozent der weiblichen Beschäftigten eine Führungsposition inne.

Der Unterschied entsteht also nicht beim Wollen. Er entsteht auf dem Weg dorthin und in den ersten Monaten danach.

Hürde 1: Die Fachrolle abgeben, für die Sie befördert wurden

Der häufigste Anlass für eine Beförderung ist fachliche Stärke. In der neuen Rolle zählt etwas anderes, und das ist verwirrend, weil die alte Kompetenz ja nicht falsch geworden ist.

Im Alltag zeigt sich das so: Eine Aufgabe, die Sie in zwanzig Minuten erledigen, geben Sie nicht ab, weil eine Erklärung eine Stunde dauern würde. Das ist im Einzelfall richtig gerechnet und über Monate teuer. Am Ende machen Sie die Facharbeit weiter und die Führungsarbeit abends.

Was hilft

Geben Sie eine Aufgabe vollständig ab und geben Sie dabei das Ergebnis vor, nicht den Weg dorthin. Das Ergebnis wird beim ersten Mal wahrscheinlich schlechter sein als bei Ihnen. Beim dritten Mal nicht mehr. Hilfreich ist außerdem, eine Woche lang mitzuschreiben, wie viel Zeit tatsächlich in Facharbeit geht. Die Zahl ist meistens höher als die Schätzung.

Hürde 2: Aus Kolleg:innen werden Mitarbeitende

Diese Hürde ist die unangenehmste, weil sie echte Beziehungen betrifft. Die Mittagsrunde verändert sich. Informationen, die früher selbstverständlich geteilt wurden, kommen nicht mehr an. Die erste Ausnahme, um die jemand bittet, kommt in der Regel von der Person, die Ihnen am nächsten steht.

Genau das macht sie so schwierig. Ein Nein an dieser Stelle fühlt sich wie ein Verrat an der alten Beziehung an. Ein Ja legt fest, wie Sie künftig mit allen anderen umgehen.

Was hilft

Zwei Dinge. Erstens: Sagen Sie nicht sofort zu. Der Satz „Lass mich kurz schauen, ich melde mich heute Nachmittag“ kostet nichts und verhindert Entscheidungen aus dem Moment heraus. Zweitens: Sprechen Sie die Veränderung einmal offen an, statt sie auszusitzen. Ein kurzes Gespräch darüber, dass sich etwas verschiebt und was Ihnen an der Zusammenarbeit wichtig bleibt, erspart Monate an Unklarheit.

Sie stehen am Anfang Ihrer ersten Führungsrolle und merken, dass die eigentlichen Fragen andere sind als erwartet? Im kostenlosen Erstgespräch sortieren wir gemeinsam, woran es gerade hängt.

Hürde 3: Die erste Entscheidung, die jemandem wehtut

Autorität wird mit der Rolle nicht mitgeliefert. Sie entsteht dadurch, dass Entscheidungen gelten, und die erste unangenehme Entscheidung ist deshalb der eigentliche Prüfstein.

Typische Situationen: ein abgelehnter Urlaubsantrag, eine Aufgabenverteilung, die jemandem nicht passt, oder die Rückmeldung, dass eine Leistung nicht reicht. Was in diesen Momenten am meisten kostet, ist nicht die Entscheidung selbst. Es ist das Zurückrudern danach, wenn der Widerstand größer wird als erwartet.

Was hilft

Entscheiden Sie langsamer und stehen Sie dann dazu. Konkret: Nehmen Sie sich bei allem, was Konsequenzen für Einzelne hat, ein paar Stunden Zeit, prüfen Sie die Begründung, und teilen Sie die Entscheidung mit dieser Begründung mit. Eine Entscheidung, die einmal getroffen und zweimal erklärt wurde, braucht keine dritte Erklärung. Sie braucht eine Reaktion, wenn sie nicht umgesetzt wird.

Hilfreich ist außerdem die Trennung zwischen Widerstand gegen die Sache und Widerstand gegen die Person. In den ersten Monaten wird fast alles persönlich gelesen, obwohl das meiste es nicht ist.

Hürde 4: Die Erlaubnis, nicht alles zu wissen

Viele neue Führungskräfte arbeiten mit einem Anspruch an sich, den sie an niemanden sonst anlegen würden. Vorbereitet sein heißt dann lückenlos vorbereitet sein, und eine Frage nicht beantworten zu können, gilt als Blöße statt als Normalzustand.

Aus diesem Anspruch entstehen zwei Muster. Das eine ist die Antwort auf Verdacht, die hinterher korrigiert werden muss. Das andere ist die Überstunde am Abend, mit der eine Lücke geschlossen wird, die niemand bemerkt hätte.

Was hilft

Die direkte Variante trägt besser, als die meisten erwarten: „Das weiß ich nicht, ich kläre das und melde mich bis morgen.“ Entscheidend ist der zweite Teil des Satzes, also der Zeitpunkt, und danach das Einhalten. Wer das zwei- oder dreimal macht, baut mehr Vertrauen auf als mit zehn schnellen Antworten.

Hürde 5: Die Lücke an Gesprächspartnern

Die fünfte Hürde fällt am spätesten auf und wirkt am längsten. Nach der Beförderung fehlt in vielen Fällen die Person, mit der sich offen sprechen lässt. Nach unten geht es nicht mehr, weil Sie jetzt entscheiden. Nach oben oft auch nicht, weil dort Sicherheit erwartet wird. Auf gleicher Ebene sind die Kolleginnen und Kollegen häufig neu und noch nicht vertraut.

Das ist keine Nebensächlichkeit. Ohne diesen Gesprächsraum bleiben Unsicherheiten unbearbeitet, und das kostet über Monate mehr Energie als die eigentliche Arbeit.

Was hilft

Suchen Sie sich diesen Raum bewusst, statt darauf zu warten, dass er entsteht. Das kann eine Kollegin aus einem anderen Bereich sein, ein Netzwerk außerhalb des Unternehmens, oder ein Format mit jemandem, der die Rolle kennt.

Genau für diese Phase passt aus unserer Sicht ein Mentoring oft besser als ein Coaching. Im Mentoring bekommen Sie eine Einschätzung aus eigener Führungserfahrung und nicht nur gute Fragen, und am Anfang einer Rolle ist das meistens das, was fehlt. Wir begleiten Mentees über sechs bis zwölf Monate, zu Beginn zweiwöchentlich, später monatlich. Sobald die Fragen sich verschieben und es um die eigenen Muster geht, ist ein Coaching der passendere Rahmen. Für Handwerk wie Gesprächsführung, Feedback und Konfliktklärung ist ein Training der schnellere Weg.

Warum das nicht nur Frauen betrifft

Vier dieser fünf Hürden begegnen uns bei Männern genauso. Was sich in unserer Praxis unterscheidet, ist die vierte: Der Anspruch, keine Lücke zeigen zu dürfen, ist bei unseren Klientinnen im Durchschnitt ausgeprägter, und er verbindet sich häufiger mit dem Gefühl, die eigene Position über Fachlichkeit begründen zu müssen. Das ist eine Beobachtung aus unserer Arbeit und keine Regel.

So gestalten Sie die ersten Wochen in der neuen Rolle

1. Eine Aufgabe vollständig abgeben

Wählen Sie eine fachliche Aufgabe, die Sie aus Gewohnheit selbst machen, und geben Sie sie ganz ab. Geben Sie dabei das Ergebnis vor, nicht den Weg dorthin.

2. Die Beziehungen einmal ansprechen

Führen Sie mit den Menschen, die vorher Kolleginnen waren, ein kurzes Gespräch darüber, was sich verändert und was Ihnen wichtig bleibt. Das ist unangenehm und erspart Monate an Unklarheit.

3. Drei Stunden Bedenkzeit einführen

Antworten Sie auf Bitten mit Konsequenzen für Einzelne nicht sofort, sondern mit einem Zeitpunkt: „Ich melde mich heute Nachmittag.“ Damit entscheiden Sie aus der Sache heraus und nicht aus dem Moment.

Kurz & Knapp

Fazit

Der Rollenwechsel ist eine eigene Lernaufgabe

Der Schritt vom Teammitglied zur Vorgesetzten ist keine Verlängerung der bisherigen Arbeit, sondern ein Wechsel der Aufgabe. Die Fachlichkeit, die zur Beförderung geführt hat, ist ab jetzt Grundlage und nicht mehr Inhalt.

Keine der fünf Hürden ist ein persönliches Defizit. Sie gehören zum Übergang, und sie treten bei fast allen auf, die diesen Schritt machen. Was sie auseinanderhält, ist nicht Talent, sondern ob jemand in dieser Phase einen Gesprächsraum hat, in dem sich Unsicherheiten aussprechen lassen. Am Ehrgeiz liegt es jedenfalls nicht, das zeigen die Daten recht deutlich.

Sie stehen vor oder mitten in Ihrer ersten Führungsrolle? Im kostenlosen Erstgespräch klären wir Ihr Anliegen, und Sie bekommen eine ehrliche Einschätzung, ob Mentoring, Coaching oder ein Training gerade am meisten hilft.

FAQ

Häufig gestellte Fragen

Wie führe ich ein Team, in dem ich vorher selbst Mitglied war?

Indem Sie die Veränderung einmal offen ansprechen, statt sie auszusitzen. Das ist unangenehm und erspart Monate an Unklarheit.

Ein kurzes Gespräch reicht: dass sich etwas verschiebt, was das für Entscheidungen bedeutet und was Ihnen an der Zusammenarbeit wichtig bleibt. Der zweite Punkt ist die erste Ausnahme, um die Sie gebeten werden. Sie kommt fast immer von der Person, die Ihnen am nächsten steht, und sie legt fest, wie Sie künftig mit allen anderen umgehen. Deshalb lohnt es sich, dort nicht sofort zu antworten, sondern einen Zeitpunkt zu nennen.

So viel, dass Sie Ergebnisse beurteilen können, und so wenig wie möglich darüber hinaus. Die Grenze verschiebt sich mit jeder Ebene weiter nach unten.

In der ersten Führungsrolle ist der Anteil naturgemäß noch hoch, das ist normal. Kritisch wird es, wenn die Facharbeit die Führungsarbeit verdrängt und diese abends nachgeholt wird. Eine einfache Prüfung: Schreiben Sie eine Woche lang mit, wie viel Zeit tatsächlich in fachliche Aufgaben geht. Die Zahl liegt meistens deutlich über der Schätzung, und sie ist eine gute Grundlage für das Gespräch mit der eigenen Führungskraft.

Zuerst unterscheiden, ob sich der Widerstand gegen die Sache, gegen das Verfahren oder gegen die Person richtet. In den ersten Monaten wird fast alles persönlich gelesen, obwohl das meiste es nicht ist.

Widerstand gegen die Sache gehört in die Diskussion. Widerstand gegen das Verfahren ist oft berechtigt und schnell behoben. Bleibt Widerstand gegen die Person, gehört er ins Einzelgespräch und nicht ins Meeting. Was in dieser Phase am meisten hilft, ist Berechenbarkeit: Entscheidungen, die gelten, und Reaktionen, die nicht von der Tagesform abhängen. Das wirkt langsamer als eine klare Ansage und hält länger.

Nein, und der Versuch kostet mehr, als er bringt. „Das weiß ich nicht, ich kläre das und melde mich bis morgen“ trägt besser als eine Antwort, die nicht hält.

Entscheidend ist der zweite Teil dieses Satzes: ein Zeitpunkt, und danach das Einhalten. Zwei oder drei solcher Zusagen bauen mehr Vertrauen auf als zehn schnelle Antworten. Der Anspruch, lückenlos vorbereitet zu sein, begegnet uns bei neuen Führungskräften sehr häufig, und er führt zuverlässig zu Überstunden für Lücken, die niemand bemerkt hätte.

Die Daten geben das so nicht her. Bei Beschäftigten ohne Führungsverantwortung unterscheiden sich Frauen und Männer in ihren Aufstiegsabsichten nicht.

Der IW-Report zu Aufstiegsambitionen von 2024 zeigt, dass rund 40 Prozent aller Beschäftigten ohne Führungsverantwortung in den nächsten drei bis fünf Jahren aufsteigen wollen, ohne signifikanten Unterschied zwischen den Geschlechtern. Gleichzeitig haben 21,3 Prozent der Männer und 9,1 Prozent der Frauen eine Führungsposition inne. Der Unterschied entsteht also nicht beim Wollen, sondern auf dem Weg dorthin und in den ersten Monaten danach.

Am Anfang meistens Mentoring, später Coaching. Der Wechsel ist der Normalfall und kein Rückschritt.

In den ersten Monaten sind die Fragen konkret und erfahrungsbasiert zu beantworten: wie ein Gespräch geführt wird, wie viel Fachlichkeit die Rolle noch braucht, wann eine Eskalation angemessen ist. Dafür ist Mentoring der direktere Weg, weil dort jemand aus eigener Führungserfahrung antwortet. Sobald sich die Fragen verschieben und es um eigene Muster geht, etwa den Anspruch an sich selbst, ist Coaching das passendere Format.

Suchen Sie sich einen Gesprächsraum bewusst, statt darauf zu warten, dass er entsteht. Diese Lücke schließt sich von selbst in der Regel nicht.

Nach der Beförderung fällt nach unten weg, was vorher selbstverständlich war, und nach oben wird Sicherheit erwartet. Auf gleicher Ebene sind die Kolleginnen und Kollegen oft neu. Was hilft, ist ein Gegenüber außerhalb dieser Linien: jemand aus einem anderen Bereich, ein Netzwerk außerhalb des Unternehmens oder eine Begleitung. Wichtig ist vor allem, dass es eine Person gibt, vor der Unsicherheit keine Konsequenz hat.

Die ersten sechs bis zwölf Monate sind die eigentliche Übergangsphase. Danach verschieben sich die Themen deutlich.

Am Anfang geht es um Handwerk und Orientierung: Gespräche führen, Entscheidungen treffen, Beziehungen neu sortieren. Nach einigen Monaten treten andere Fragen in den Vordergrund, etwa der eigene Anspruch, Prioritäten und die Frage, wofür man in dieser Rolle steht. Genau deshalb begleiten wir Mentees über sechs bis zwölf Monate, zu Beginn zweiwöchentlich und später monatlich. Der engere Takt am Anfang hat einen praktischen Grund: Dort passiert am meisten.

Portrait von Marlen Vogel, erfahrene Führungskräfte-Trainerin aus Frankfurt: Eine lächelnde blonde Frau in schwarzem Blazer und weißem Hemd sitzt an einem Tisch und stützt ihren Kopf auf ihre Hand.

Hallo, ich heiße Marlen Vogel und bin zertifizierter Business Coach und Trainer.

Die Unterstützung von Führungskräften und Führungskräftenachwuchs ist mir eine Herzensangelegenheit. 

Bevor ich mich 2023 selbstständig gemacht habe, war ich zuletzt Werksleiterin für zwei Produktionsstandorte mit über 100 Mitarbeitenden. Heute begleite ich Führungskräfte mit Coaching, Training und Insights MDI® dabei, klar zu führen und ihre Teams weiterzuentwickeln. Die meisten Themen, mit denen sie zu mir kommen, kenne ich aus eigener Erfahrung.

Zertifikat: "Top Coaches In Frankfurt In 2024" for Marlen Vogel, influence digest +
Siegel, Zertifikat: International Business Coach certified by LIFE&BUSINESS Academy
Siegel, Zertifikat: Insights MDI®, Master Akkreditierter Insights MDI® Berater, Business Coach
QRC-Logo mit einer Weltkugel, umgeben von dem Text "Qualitätsring Coaching und Beratung e.V.".

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Jochen Bauer
vor 4 Monaten
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Ra Ru (Raphael)
vor 4 Monaten
Im Rahmen eines 2-tägigen Offsites hat Marlen Vogel ihr Können als Coach unter Beweis gestellt. Fachlich so wie menschlich hervorragend. Gerne wieder.
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M
vor 5 Monaten
Marlen ist kompetent, authentisch und sie vermittelt ihre Inhalte auf eine realitätsbezogene, mit vielen Beispielen, gute, verständliche Art und Weise. Daher 5 Sterne. Gruss marcus
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Burak
vor 6 Monaten
Ich hatte ein Coaching mit mehreren Sitzungen bei Marlen Vogel und kann sie echt nur empfehlen. Sie ist durch ihre Kompetenz super flexibel und hat mit mir genau an meinen Schwachstellen gearbeitet. Ich konnte sehr gut was mitnehmen, das mir im Alltag und Job weiterhilft. Danke für die tolle Zusammenarbeit. Empfehlung geht raus.
Profilbild von „Nadja Fleischhacker“
Nadja Fleischhacker
vor 12 Monaten
Ich war bei Marlen Vogel im Coaching für Führungskräfte und habe mich von Anfang an gut aufgehoben gefühlt. Sie hat ein tolles Gespür dafür, was einen gerade beschäftigt, und stellt die richtigen Fragen, um wirklich weiterzukommen. Besonders gut fand ich, dass sie sehr praxisnah arbeitet und man das Gelernte direkt im Alltag umsetzen kann.
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Kaan Duru
vor 1 Jahr
Exzellentes Coaching für Führungskräfte – absolut empfehlenswert! Das Coaching hat meine Erwartungen nicht nur erfüllt, sondern weit übertroffen. Mit viel Empathie, Klarheit und fachlicher Kompetenz wurde ich dort abgeholt, wo ich stand – sowohl fachlich als auch persönlich. Die Impulse waren praxisnah, tiefgehend und haben mir geholfen, meine Rolle als Führungskraft bewusster, souveräner und authentischer auszufüllen. Besonders beeindruckt hat mich die Kombination aus strategischem Denken und echter Menschlichkeit. Wer sich als Führungskraft weiterentwickeln will – fachlich wie persönlich – ist hier genau richtig. Danke für die wertvolle Begleitung!
Profilbild von „Thilo Meyer“
Thilo Meyer
vor 2 Jahren
Ich habe bei Marlen Vogel das sehr zu empfehlende Seminar "Rising Stars - Erfolgreiche Führungskräfte von morgen" besuchen dürfen. In dem Seminar wurden sowohl mir bekannte Techniken zum Selbstmanagement, Stressreduktion und Kommunikation aufgefrischt als auch gänzlich neue Inhalte und Ansätze hinsichtlich weiterer Führungsqualitäten angeboten. Der Lerneffekt war vor allem auch deshalb hoch, da Marlen Vogel aus eigener Erfahrung heraus versteht zu allen theoretischen Ansätzen auch den Bezug der Praxis herzustellen. Dieser Praxisbezug und die Tatsache, dass man in dem Seminar auch einiges über sich selbst und den eigenen Charakter und daraus resultierender potentieller Stärken und Schwächen erlernt, verdient es dem Coaching volle Punktzahl zu geben. Zwei subjektive Anmerkungen habe ich: Mir kam der Bereich der Kommunikation / Kommunikationstechniken tatsächlich noch etwas zu kurz. Es gibt Führungskräfte Workshops, in denen noch mehr auf die eigenen Persönlichkeit eingegangen wird. Bzw. wird beleuchtet warum man den Charakter hat, den man hat und handelt, wie man handelt. Dieser Inhalt hätte jedoch vermutlich den gegebenen zeitlichen Rahmen überschritten. Marlen Vogel bietet ein sehr professionelles Coaching, aus dem mit Sicherheit auch erfahrenen Führungskräfte noch sehr viel mitnehmen können. Volle Punktzahl. Danke!
Profilbild von „Gaby Fritz“
Gaby Fritz
vor 2 Jahren
Sehr interessanter Workshop, von Marlen Vogel anschaulich und praxisnah präsentiert. Jeder der Teilnehmer konnte viel davon in den Alltag übernehmen und so in Zukunft effektiver und stressfreier arbeiten. Jederzeit gerne wieder. Absolut eine Bereicherung und für jeden empfehlenswert.
Profilbild von „Martin Schachner“
Martin Schachner
vor 2 Jahren
Marlen hat für unser Führungskräfte-Team ein zweitägiges Inhouse Coaching geleitet. Unsere Themenschwerpunkte waren "Führungsstile" und "Delegation". Mir hat die Veranstaltung sehr gut gefallen. Marlen hat die Themen sehr strukturiert und kompetent vermittelt und insbesondere immer wieder den Bezug zur Praxis herstellen können. Auch menschlich hat es wunderbar harmoniert, was zu einer sehr gelungenen Abendveranstaltung geführt hat.
Profilbild von „Henning Zindel“
Henning Zindel
vor 2 Jahren
Das Rising Stars-Programm zur Führungskräfteentwicklung ist wirklich empfehlenswert. Über mehrere Monate hinweg haben wir eine Reihe von praxisnahen Workshops durchlaufen, die sich auf wichtige Themen wie Kommunikation, Selbstmanagement und Leadership konzentrierten. Außerdem war der Austausch mit anderen Teilnehmenden sehr wertvoll. Man hatte die Möglichkeit, ein starkes Netzwerk aufzubauen. Marlen war jederzeit verfügbar, um bei Fragen und Anliegen zu helfen. Alles in allem ist Rising Stars eine ausgezeichnete Möglichkeit, die eigenen Führungskompetenzen zu entwickeln und sich auf die zukünftigen Herausforderungen im Beruf vorzubereiten. Empfehlenswert ;)
Profilbild von „Patrick S“
Patrick S
vor 2 Jahren
Ich hatte das Vergnügen, am Seminar "Rising Stars" von Marlen Vogel teilzunehmen, das sich an zukünftige Führungskräfte richtet. Das Seminar war äußerst praxisbezogen und hervorragend erklärt. Marlen hat es geschafft, komplexe Themen verständlich und anschaulich zu vermitteln. Besonders beeindruckt hat mich, wie sie auf all unsere Fragen eingegangen ist und unsere individuellen Beispiele in das Seminar mit einbezogen hat. Dadurch wurde das Gelernte noch greifbarer und relevanter für unsere berufliche Praxis. Ich kann dieses Seminar jedem empfehlen, der seine Führungskompetenzen weiterentwickeln möchte. Marlen Vogel ist eine exzellente Dozentin, die es versteht, ihre Teilnehmer zu motivieren und ihnen wertvolle Werkzeuge für ihre berufliche Zukunft an die Hand zu geben.
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